Broschüre The Green Spirit
of Balsan

The Green Spirit of Balsan

Das HQE-Konzept

Das Dokument wurde durch die französische Teppichvereinigung unter Beteiligung mehrerer Hersteller erstellt, darunter auch Balsan.


HQE Prospekt

Weitere Informationen:

Prospekt: HQE ADEME 2007


Datenblätter für Umweltschutz und Gesundheit
Teppichbahnen
Teppichfliesen

Unsere Produkte entsprechen dem in Frankreich geltenden HQE-Konzept zur Erlangung eines hohen Umweltstandards


Das HQE-Konzept (Haute Qualité Environnementale)
die verpflichtung zur Erlangung eines honen Umweltstandards

Die meisten Balsan-Produkte entsprechen dem in Frankreich geltenden HQE-Konzept (hoher Umweltstandard).

Haute Qualité Environnementale (französisches Konzept zur Erlangung eines hohen Umweltstandards)


Das von der gemeinnützigen Vereinigung HQE® (durch Beschluss vom 5. Januar 2004) entwickelte HQE®-Konzept betrifft Büro- und Gewerbegebäude und beschreibt die umwelttechnische Qualität eines Gebäudes entsprechend der 14, in großen Bereichen zusammengefassten Zielsetzungen:

Ökologische Bauweise (wenig umweltbelastende Baustelle)
  • 1 – Harmonisches Einfügen der Gebäude in ihre unmittelbare Umgebung
  • 2 – Sorgfältige Auswahl der Bauverfahren und –produkte
  • 3 – Wenig umweltbelastende Baustelle
Ökomanagement  (Wasser- und Energiewirtschaft)
  • 4 - Energiewirtschaft
  • 5 - Wasserwirtschaft
  • 6 – Abfallmanagement für die aus der Produktion stammenden Abfälle
  • 7 – Pflege- und Instandhaltungsmanagement
Komfort und Wohlbefinden (Luftfeuchtigkeit, Lärm)
  • 8 – Hygrometrischer Komfort
  • 9 – Akustischer Komfort
  • 10 – Visueller Komfort
  • 11 – Geruchsbedingter Komfort
Gesundheit (Wasser- und Luftqualität)
  • 12 – Gesundheitstechnische Anforderungen der Räumlichkeiten
  • 13 - Luftqualität
  • 14 - Wasserqualität

Durch die Umweltqualität der Gebäude sollen die Auswirkungen der Gebäude auf die äußere Umgebung gezielt gesteuert werden und das Raumklima soll gesund und behaglich sein.

Um der stetig steigenden Nachfrage der Gesellschaft nachzukommen, verpflichten sich die Hersteller von getufteten Teppichen in Form von auswechselbaren versiegelten Bahnen oder Fliesen durch die Veröffentlichung der beiden Datenblätter für Umweltschutz und Gesundheit (Fiches de Données Environnementales et Sanitaires, F.D.E.S). zur Einhaltung des HQE®-Konzepts.

Dieses gemeinsame, freiwillige Vorgehen unterliegt der Schirmherrschaft der französischen Teppichvereinigung (Union Française des Tapis et Moquettes, l’UFTM)  in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft Umweltfreundlicher Teppichboden (GUT).
Bei Teppichen mit dem Gütesiegel GUT wird überprüft, dass die Teppichböden frei sind von giftigen Substanzen, dass der VOC-Emissionswert unter 300 μg/m² liegt und dass der einzige, bei der Kontrolle feststellbare Geruch nur der typische Geruch eines Neuproduktes ist.

DIE ANTWORTEN DER TEPPICHHERSTELLER AUF DIE ZIELE DES HQE-KONZEPTS:


Ziel Nr. 2: Sorgfältige Auswahl der Bauverfahren und –produkte

Die Teppichherstellung erfolgt unter Einhaltung des Unweltschutzes durch den Einsatz optimierter Verfahrensprozesse, wodurch die Einflüsse auf die Umwelt minimiert werden:

  • Seit 1994 Reduzierung der Emissionen in die Atmosphäre um mehr als 50 % und für einige Substanzen, wie z. B. Styrol, um mehr als 80 %.
  • Seit 2002 Verringerung des zum Färben des Velours notwendigen Wasserbedarfs um mehr als 25 %.
  • Seit 2002 Halbierung des notwendigen Energiebedarfs.

Ziel Nr. 9: Akustischer Komfort

Bei der Schallabsorption spielen Teppichböden eine große Rolle, da sie die Lärmbelästigung um 25 bis 30 dB verringern können, während Hartböden dies nur in einem Rahmen von 5 bis 15 dB schaffen. Teppichböden eignen sich folglich hervorragend zur Schalldämmung, insbesondere in öffentlichen Gebäuden wie z. B. Restaurants, Schulen, Großraumbüros usw. sowie in Privaträumen.

Ziel Nr. 10: Visueller Komfort

Die ruhige Atmosphäre und die Vielfalt der Farben und Strukturen eines Teppichbodens ermöglichen eine vollkommene Anpassung des Bodenbelags an klassische oder zeitgemäße Räume.
Durch ihre Modularität sind mit Teppichfliesen unzählige Gestaltungsmöglichkeiten sowohl hinsichtlich ihrer Anordnung (traditionelle, unidirektionale Verlegung sowie Verlegung ohne Mustervorgabe) als auch im Hinblick auf Struktur und Farbharmonie möglich.  Sie ermöglichen die gewagtesten Kombinationen und lassen der Phantasie freien Lauf, ganz gleich in welche Richtung.

Ziel Nr. 11: Geruchsbedingter Komfort

Seit mehr als 15 Jahre testet die GUT Teppiche auf das Vorhandensein von Schadstoffen, insbesondere auf eventuelle Gerüche. Der einzige annehmbare Geruch ist der für ein neues Produkt typische Geruch.

Ziel Nr. 12: Gesundheitstechnische Anforderungen der Räumlichkeiten

Durch einen Teppich, der ein weicher, elastischer und rutschhemmender Bodenbelag ist, wird das Risiko des Hinfallens beträchtlich verringert. Die Pflege von Textilböden (siehe Pflegeanweisungen für textile Bodenbeläge, CSTB-Blatt Nr. 3428) ist weder gesundheits- noch umweltschädlich.

Ziel Nr. 13: Qualität der Raumluft

Ein Teppich trägt durch die Aufnahme von schwebenden Staubpartikeln zur Verbesserung der Raumluft bei, da der Staub durch einfaches Saugen des Bodens aufgenommen wird.
Die durchschnittliche Feinstaubkonzentration in der Luft ist bei einem Hartboden doppelt so hoch wie bei einem Teppich.
Die Emissionswerte von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) entsprechen den aktuellen Anforderungen für die Raumluft in Innenräumen und sind sehr niedrig. Sie bewegen sich z. B. an der Schwelle des europäischen Normprojektes PR EN 1552.
Folgende gesundheitsschädliche Substanzen werden nicht mehr verwendet: Formaldehyd, Schwermetalle, TBT usw.
Ästhetisch und behaglich, robust und gesund - auswechselbare und versiegelte Teppichbahnen und –fliesen tragen zur ökologischen Verbesserung von Gebäuden bei und verbessern die Lebensqualität ihrer Bewohner.


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